Archiv 2016  
 
Dez. 2016 Weihnachtsfeier der Gesellschaft Harmonie
 
Eine kurzweilige Fahrt führte die Teilnehmer der Harmonieweihnachtsfeier ins weihnachtliche Iphofen.











  Das Knaufmuseum hatte eigens für die Gäste der Harmonie die Tore geöffnet. In zwei Gruppen wurden uns die archäologischen Höhepunkte der fünf Kontinente näher gebracht.

- die Gesetzestafeln des Hamurabi für Asien
- der Stein von Rosette für Afrika
- der Fries des Parthenon für Europ
- die Humboldtscheibe für Amerika
- die Moai genannten Steinköpfe der Osterinseln für Ozeanien


Danach brachte uns der Bus nach Würzburg ins Theater Chambinsky. Im stimmungsvollen Theaterrestaurant wurde uns ein asiatisch angehauchtes Buffet serviert. Der Vorsitzenden Dr. Georg Lippert würdigte das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf 2017.
















  "Auf ein Neues" so lautete passend das anschließende Theaterstück, lustig und nachdenklich zugleich. Gegen 22.30 trat eine zufriedene und gut gelaunte Harmoniegesellschafft die feuchtfröhliche Rückreise an.
 
17. Nov. 2016 Führung durch den Fichtel & Sachs – Bunker

 
Am 17. November besuchten wir einen der spektakulärsten Hochbunker überhaupt – den sog. Fichtel & Sachs-Bunker in der Ernst-Sachs-Straße in Schweinfurt.

  Die interessante Erlebnis-Führung durch die Eigentümer Nils und Petra Brennecke durch das beeindruckende Gebäude aus dem Jahr 1941 ( 6 Geschosse ) und damit durch ein wichtiges Kapitel der Schweinfurter Geschichte dauerte 90 Minuten.

 

Die 40 Teilnehmer waren beeindruckt, insbesondere von den Exponaten des einmaligen Bunkermuseums.

 
Herr Brennecke und seine Frau Petra verstanden es, die Harmoniebesucher mit interessanten Berichten und eindrucksvollen Dokumenten ausführlich über die Zeit der Luftangriffe auf Schweinfurt zu informieren. Auch berichtete Nils Brennecke umfassend über die weitere Verwendung des Gebäudes als Zivilschutzbunker in der Zeit des sog. „Kalten Krieges“.

  Nach Beendigung der Führung wurde noch ein Imbiss gereicht mit Wienerle, Weißwurst, einer wärmenden Kartoffelsuppe und dem originellen und hauseigenen „Bunker-Blond-Pils“.



 


Es war eine rundum sehr gelungene Veranstaltung.

 
8. Okt. 2016 Harmoniewanderung
  Wir wandern in 2 Etappen auf der südlichen Fran- kenhöhe und erkunden dabei 2 mittelalterliche Burgen.
 
24. Sep. 2016 Harmonie-Weinfest

 
Bei bestem Wetter starteten wir im voll besetzten Bus Richtung Reuchelheim. Unser Winzer Georg Müller empfing uns im Weinberg und wir konnten den 2015 er Wein bei strahlendem Sonnenschein und herrlicher Aussicht genießen.














 

Anschließend ging es in den gemütlichen Innenhof. Nach Kaffee und Kuchen wurden wir in diesem Jahr von Tobias Müller mit ausgezeichneten Schmankerln verwöhnt. Es war wie immer ein vergnüglicher und geselliger Tag bei netten Gesprächen und gutem Wein.

































 
21. Sep. 2016 Die Harmonie ehrte Georg Schäfer und Ernst Sachs mit einem Denkmal


Enthüllt durch (v.l.) Otto G. Schäfer, Günter Irmschler, Fritz Schäfer,
Georg Kreiner, OB Sebastian Remelé und Peter Vollert
 
Georg Schäfer und Dr.- Ing. E.H. Sachs waren die wichtigsten und erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten der jüngeren Schweinfurter Industriegeschichte.

Bis zum heutigen Tag haben sie unser Leben in Schweinfurt und der Region positiv beeinflusst.

Sie waren Visionäre, begnadete Ingenieure, Erfinder und Unternehmenslenker, denen wir die Wohlfahrt in unserer Stadt mit zu verdanken haben.



Zuschauer und Presse




Zuschauer




Zuschauer
 
Die Gesellschaft Harmonie hat mit ihrem Förderkreis die Leistungen beider mit einem Denkmal im Châteaudunpark gewürdigt. Das Denkmal selbst ist ein Monolith aus Muschelkalk, ca. 2,20 m hoch und ca. 3 Tonnen schwer, von Günter Irmschler bearbeitet. An diesem Monument wurde eine von Peter Vollert künstlerisch gestaltete Bronzetafel angebracht.



Enthüllung




Sennfelder Blaskapelle




Frau Hannelore Schäfer und Frau Hannelore Schäfer-Gärdes
 
Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Ehrenvorsitzender Georg Kreiner erinnerten in ihren Ansprachen anlässlich der Einweihungsfeier des Denkmals am 21.September 2016 an die Bedeutung der Pioniere der Schweinfurter Industriegeschichte. Unsere Heimatstadt, so betonten die Redner, wäre sicherlich ohne die jetzt geehrten Unternehmer nicht zu dem gewachsen, was wir an Lebensqualität hier täglich empfinden dürfen.

Es war eine würdige Feier, an der über 100 Gäste teilnahmen.
 
Aug. 2016 Harmonie-Dämmerschoppen
 
9. Aug. 2016 Tagesfahrt nach Aschaffenburg
 
Am Dienstag 9.8.2016 starteten nach einigen krankheitsbedingten Ausfällen 45 gut gelaunte `Harmonieler` im Regen Richtung Westen. Mit etwas staubedingter Verspätung erreichten wir Aschaffenburg wo bereits unsere beiden kompetenten Führer im Sonnenschein auf uns warteten. Wir starteten unsere Führung durch das Pompejanum, einem der schönsten mediterranen Bauwerke nördlich der Alpen. Die römische Villa ist eine freie Nachbildung des Hauses von Castor und Pollux in Pompeij. Wir bekamen bei unserer Führung einen Einblick in das Leben einer Familie vor 2000 Jahren.






























 
Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir das Schloss Johannisburg, wo wir uns in den Schlossweinstuben das Mittagessen schmecken ließen.


























 
Frisch gestärkt und zu neuen Taten bereit starteten wir unseren Rundgang. Schloss Johnnisburg war bis 1803 die zweite Residenz der Mainzer Kurerzbischöfe.Nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg musste zunächst das Äußere des Schlosses wiederhergestellt werden, bevor 1964 die ersten Schauräume und Sammlungen mit den geretteten Ausstellungsstücken neu eröffnet werden konnten. Hervorzuheben sind die um 1800 entstandenen Korkmodelle die uns ins antike Rom entführten. Wir verließen das Schloss durch die Schlosskapelle mit ihrem phantastischen Altar des Bildhauers Hans Juncker.





Anschließend brachte uns der Bus in die Rotweinstadt Klingenberg. Nach einem Besuch im Gewürzamt . mit seinen verführerischen Düften, fuhren wir zur Burgterrasse Clingenburg und genossen den herrlichen Ausblick auf das Maintal. Frohgelaunt traten wir gegen 20 oo Uhr die Heimreise an, natürlich mit der üblichen Bordverpflegung, aber dieses Mal mit Rotwein , was sich bei unserem Abfahrtsort anbot.


























 
16. Juli 2016 „Tag der Harmonie“
 


Bereits gute Tradition bei der Gesellschaft Harmonie sind die Feierlichkeiten zu ihrem „Tag der Harmonie“ am Harmoniegebäude am Main. Rund 100 Mitglieder und Gäste waren der Einladung gefolgt. Dies lag nicht nur am strahlenden Sonnenschein, sondern auch daran, dass die Gesellschaft Harmonie an diesem Tag mehrere Ereignisse feiern konnte.


 

Ihr neuer Vorsitzender Dr. Georg Lippert wurde an diesem Tag 65 Jahre. Das spontane Geburtstagsständchen der Gäste sowie die gesamte Veranstaltung begleiteten „Die Sennfelder“ musikalisch. Sein Vorgänger, Georg Kreiner, überreichte dem neuen Vorsitzenden zur Feier des Tages einen „Glashaltegurt“. Damit habe er immer die Hände frei und müsse nie auf einen Schoppen verzichten.

 

Ein weiterer Grund zum Feiern war der bisher namenlose Platz vor dem Harmoniegebäude, der nun einen Namen erhielt. Oberbürgermeister Sebastian Remelé freute sich sehr, dass er an diesem Tag den „Platz an der Harmonie“ offiziell den Schweinfurterinnen und Schweinfurtern übergeben konnte. Zusammen mit Dr. Georg Lippert und Georg Kreiner enthüllte Oberbürgermeister Remelé das Platzschild. In seiner Ansprache dankte der Oberbürgermeister dem Vorsitzenden der Gesellschaft Harmonie, Dr. Georg Lippert, für die zahlreichen Zuwendungen der Gesellschaft an die Stadt Schweinfurt. Außerdem hob er die außerordentlichen Bemühungen Georg Kreiners für die Namensgebung „Platz an der Harmonie“ hervor.





 

Somit gab es am traditionellen „Tag der Harmonie“ in diesem Jahr etwas Neues: Die Gesellschaft Harmonie konnte zum ersten Mal offiziell am „Platz an der Harmonie“ ihren Tag feiern.





 
23. – 26. Juni 2016 Sommerfahrt 2016
„Rund um das Stettiner Haff“
 
Pünktlich um 05.45 Uhr startete bei bestem Sommerwetter im vollbesetzten Bus mit 53 Teilnehmern unsere diesjährige Exkursion nach Pommern. Der Vorsitzende hatte es sich trotz früher Morgenstunde nicht nehmen lassen, die Gesellschaft mit launigen Worten zu begrüßen, um allen eine heitere und erlebnisreiche Fahrt zu wünschen. Aufgrund eigener beruflicher Verpflichtungen konnte er an dieser Fahrt leider nicht teilnehmen. Nach dem Verladen von frischgebackenen Kirschplundern, Apfel-Kiwi-Streuselkuchen und Nusskissingern sowie einer stattlichen Anzahl mitgebrachter Thermoskannen Kaffee für die Frühstückspause unterwegs brachen wir dann pünktlich Richtung Berlin auf.

Die pulsierende Bundeshauptstadt empfing uns staufrei über den AVUS bei strahlendem Sonnenschein. Unweit des Charlottenburger Schlosses wartete der „Schlossgarten“ zum leckeren Mittagsimbiss mit verschiedenen Berliner Spezialitäten auf.

 

Wer wollte, konnte einen kurzen Spaziergang zum Charlottenburger Schloss und seinem anmutigen Schlossgarten unternehmen. Auf der sich anschließenden 2 ½ stündigen Stadtrundfahrt mit einem Ausstieg auf der Museumsinsel gab es allerhand Wissenswertes zu sehen und zu hören. Die Bautätigkeit in Berlin ist gewaltig, überall entsteht Neues. Das Stadtschloss erhebt sich schon deutlich sichtbar und wird der „alten Mitte“ einen erheblichen authentischen Akzent wiederbringen.











 

Die Stettinerin Hanna Bielenis, unsere liebenswürdige Reiseführerin der kommenden zwei Tage, wünschte sich eine Teilnahme an dieser Rundfahrt, die wir natürlich gerne ermöglichten. So kam sie schon am Donnerstagmittag von Stettin mit dem Zug nach Berlin, um uns dann bereits auf der Weiterfahrt von Berlin nach Stettin mit ersten Informationen über die flächenmäßig drittgrößte Stadt Polens zu versorgen. Nach problemlosem Bezug der Zimmer im zentral gelegenen ****Hotel „Radisson Blu“ mit schöner Aussicht erwartete uns dann das wohlverdiente und hübsch servierte Abendessen („slow food“) im nur wenige Schritte entfernten „Parkhotel“ in den „Grabower Anlagen“.

 

Der sonnig-heiße Freitag stand im Zeichen der Kaiserbäder, die von Misdroy über Swinemünde und Ahlbeck bis nach Bansin reichen. Sie liegen damit heute zur einen Hälfte in Deutschland und zur anderen Hälfte in Polen. Eine erste Bekanntschaft mit der Ostsee war von der Seebrücke in Misdroy aus möglich. Vorbei am Kurhaus und dem Konzertplatz konnten auf der Promenade farbenfrohe Eindrücke gesammelt werden, in Polen begannen just an diesem Tage die Sommerferien.

 

Sodann ging es mit der Stadtfähre mit prächtigem Blick über die Swine nach Swinemünde. Mit dieser Überfahrt wechselt man zugleich von der Insel Wollin auf die Insel Usedom. Sowohl im Stadtzentrum wie auch im Bereich des historischen Kurviertels ist vieles hübsch herausgeputzt. Nicht nur am Hafen zeigt sich der Stolz der Stadt, die mit ihrer wechselvollen Geschichte sorgsam umgeht.









 

Nach wenigen Minuten Busfahrt war schon Ahlbeck erreicht. Zu Fuß gelangte man über die im Zentrum liegende Seestraße -vorbei an hübschen Villen- schnell zur Strandpromenade mit ihren vielfältigen Einrichtungen und Bauwerken.





 

Nach einem gemütlichen Mittagessen mit Ostseeblick bestand Zeit zur freien Verfügung. Die hohen Temperaturen ließen diese Programmänderung geboten erscheinen. Die markante gründerzeitliche Seebrücke, bekannt aus Loriots Film „Pappa ante portas“, war dabei das beliebteste Ziel. Zurück über die „große Fähre“ südlich von Swinemünde ging es dann über die Insel Wollin durch die Puszcza Goleniowska wieder nach Stettin zurück.

 

Bei angenehmen Temperaturen spazierten wir später vom Hotel über die ehemalige Moltkestraße, vorbei am Königsplatz, weiter über den Paradeplatz mit seinem am südlichen Ende befindlichen „Berliner Tor“ bis zum Hotel Victoria am ehemaligen Viktoriaplatz. Hier erwartete uns im hübsch eingerichteten Restaurant „Stary Szczecin“ (= Alt-Stettin) ein opulentes Abendmahl. Eine Flotte von preiswerten Taxis sorgte dann bei vielen für einen sicheren Nachhauseweg.









 

Am Samstag war „Hansetag“. Bevor es in das ca. 30 km südöstlich von Stettin liegende Landstädtchen Stargard (Stargard Szczecinski) mit seinen schönen Stadttoren und anderen Sehenswürdigkeiten ging, statteten wir dem einsam gelegenen Kolbatz (Kolbacz) einen Besuch ab. Sehenswert ist hier die Ende des 12. Jahrhunderts gestiftete Zisterzienserabtei, insbesondere die hübsche frühmittelalterliche Rosette am erhaltenen Westflügel sowie kleinere Wirtschaftsgebäude. Einige Frauen des kleinen Ortes waren gerade dabei, alles ganz sauber für den Sonntag herauszuputzen.





 

Vorbei am Madüsee (Jezioro Miedwie), dem fünftgrößten polnischen See eiszeitlicher Provenienz ging es nun auf Erkundung durch Stargard. Besonders hervorhebenswert sind die sehr gut erhaltenen Stadtmauern, darunter das doppeltürmige Mühlentor, welches die Kleine Ihna überspannt, das Walltor, und das Pyritzer Tor. Auch das Rathaus am Markt mit seinem filigran gearbeiteten Giebel und natürlich die Marienkirche als eines der schönsten Gotteshäuser Pommerns lohnen den Besuch. Durch Stargard verläuft auch der 15. Grad östlicher Länge, weswegen die Mitteleuropäische Zeit auch lange Zeit „Stargarder Zeit“ hieß. Hier stimmen also die mittlere Ortszeit und die mitteleuropäische Zeit exakt überein. Es wurde außerdem berichtet, dass ein gewisser Herr Dr. Sachs aus Schweinfurt gesichtet wurde, als er mit kühlem Bier und einer herzhaften Knackwurst polnischer Art versorgt auf einer schattigen Bank sitzend das Treiben am Stargarder Marktplatz beobachtete.














 

Zum Mittagessen erwartete uns dann die zweite Hansestadt, nämlich die alte pommersche Hauptstadt Stettin. Auf einer weiteren ausführlichen Stadtrundfahrt zeigte Frau Bielenis viele interessante Details und machte die Stadt damit hautnah erlebbar. Bereits am Donnerstag und auch am Freitag wurden interessante Partien erläutert, vorallem das grandiose Panorama von den Oderbrücken. Nach dem Mittagessen bestand noch Gelegenheit zu einem geführten Stadtrundgang zu Fuß. Ansonsten konnte die verbleibende Zeit bis zum Galadiner in unserem Hotel nach freier Verfügung verwendet werden.














 

Zum Sektempfang fanden sich alle um 19.15 Uhr im Restaurant „Renaissance“ unseres Hotels ein. Beim vorzüglichen Galadiner wurde auch das Ziel der kommenden Sommerfahrt verkündet. Diese wird vom 22.06.2017 bis zum 25.06.2017 in das Münsterland führen.





 

Nachdem die Koffer pünktlich verladen waren, starteten wir am Sonntag nach Uckermünde. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde parallel die kleine ruhige Stadt zu Fuss sowie das Stettiner Haff mit seiner Flora und Fauna per Schiff in Augenschein genommen.













 

Im „Roten Butt“ unmittelbar am Hafen erwartete uns dann Chefkoch Martin Wünscher mit einem delikaten pommerschen Sonntagsmittagessen in seinem kleinen Hotel-Restaurant. Auf der Heimfahrt konnten wir von seinen Kochkünsten noch einmal profitieren, da unser reichhaltiges Picknick einschließlich eines vortrefflichen pommerschen Heringssalates von ihm gerichtet und mitgegeben worden war. Ergänzt mit verschiedenen Weinen des Weingutes Pawis von der Unstrut (von uns besucht anlässlich der Sommerfahrt 2007) machten wir wieder in Osterfeld halt und ließen es uns gutgehen.





 

Gegen 23.30 Uhr trafen wir dann wohlbehalten wieder in Schweinfurt ein. Der Reiseleiter sagt ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, namentlich die Kaffeekocher, natürlich ein großes „dzienkuje bardzo“ an Hanna Bielenis für ihre umfassenden und gleichermaßen informativen wie humorvollen Erläuterungen sowie selbstverständlich auch an unseren Busfahrer Roland, der des Öfteren auf sein Frühstück verzichten musste, da wir ihn gar so sehr in Anspruch nahmen. Bis zum nächsten Mal!

 
18. Mai 2016 … und wieder unternehmen wir eine Reise nach Thüringen
 
Am 18. Mai 2016 unternahmen 30 Mitglieder unserer Gesellschaft erneut eine Bildungsreise ins benachbarte Thüringen.

Der Ausflug begann mit einem opulenten Frühstück mit „Drescher-Leckereien“, um für die bevorstehende Führung durch das Benediktiner(innen)kloster Paulinzella im Rottenbachtal gerüstet zu sein. Die Ruine der Klosterkirche gehört zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken Deutschlands. Bereits 1106 begannen die Arbeiten am Klosterkomplex, deren Kirche 1124 geweiht werden konnte.

Die Weiterfahrt führte zum prächtigen Barockschloss Heidecksburg in Rudolstadt, das von 1571 bis 1918 die Residenz der Grafen und späteren Reichsfürsten von Schwarzburg-Rudolstadt war. Die Führung durch die restaurierten Audienz- und Wohnräume sowie unser Aufenthalt im über zwei Stockwerke reichenden Festsaal, der zu den schönsten Barocksälen Deutschlands zählt, war beeindruckend. Das um 1720 entstandene Spiegelkabinett, eines der frühesten Deutschlands, ist nahezu unverfälscht erhalten geblieben.

Eine relativ neue Attraktion im Residenzschloss, die Miniaturwelt „Rococo en miniature – Die Schlösser der gepriesenen Insel“ hat wohl jeder Teilnehmer mit Bewunderung erlebt, wenn man bedenkt, dass dieses Kleinod von zwei Freunden in 50-jähriger äußerst aufwendiger Arbeit geschaffen wurde.

In gemütlicher Atmosphäre und ohne jegliche Zeitnot nahmen wir ein wohlschmeckendes Mittagessen ein.

Abschließend besuchten wir die „Gläserne Manufaktur“ der Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst in den Räumen der Aeltesten Volkstedter Porzellanmanufaktur in Volkstedt. In zwei Gruppen wurden uns die sehr komplexen Vorgänge der Porzellanherstellung erläutert. Wir konnten erleben, mit welcher Akribie, Fingerfertigkeit und künstlerischem Geschick große und kleine Figuren geformt, bossiert und staffiert werden.

Auf die Heimfahrt begaben sich bei einem Schoppen Harmoniewein 30 zufriedene Mitfahrer, denen der Tag viele neue und nachhaltige Eindrücke vermittelt hat, so hörte man.
 

























 
17. April 2016 Filmvorführung exklusiv für die Harmonie
  „Best Exotic Marigold Hotel“ ist eine charmante Komödie mit der ersten Riege der britischen Schauspieler
 
12. April 2016 Mitgliederversammlung 2016
 
Eine Ära geht zu Ende! Eine neue beginnt!

Unter diesem Motto fand die Mitgliederversammlung 2016 in einem außergewöhnlichen Rahmen statt. Auf der Bühne des Theaters der Stadt Schweinfurt wohnten ca. 180 Mitglieder dem Kommandeurswechsel in der Gesellschaft Harmonie bei. Unser bisheriger Vorsitzender, Georg Kreiner, trat nach 21 Jahren, in denen er im Sinne des Leitspruchs der Harmonie „aus Tradition Zukunft“ die Gesellschaft überaus erfolgreich zukunftsfähig gemacht hat, nicht mehr als Kandidat für den Vorsitz an.

Er übergab die Geschicke der Harmonie in die Hände des frisch gewählten Vorsitzenden, Dr. Georg Lippert. Dieser stellte jedoch unmissverständlich klar, dass dies kein Wechsel von „Georg zu Georg“ sei. Für jeden, mit Ausnahme seiner Mutter, sei er „der Schorsch“!

Mit Standing Ovation wurde Georg Kreiner für seine besonderen Verdienste um die Harmonie zum neuen Ehrenvorsitzenden gewählt. Er begleitet die Harmonie auch weiterhin im Vorstand als Beauftragter für den Förderkreis. Eine Aufgabe, die traditionsgemäß von einem Ehrenvorsitzenden wahrgenommen wird. Er folgt damit dem Ehrenvorsitzenden German Cramer, der nach über 50 Jahren keine aktive Rolle im Vorstand und Beirat mehr übernimmt.

Den Mitglieder Klaus Glöckle und Peter Vollert wurde die Ehrenmitgliedschaft zuteil und Elisabeth Haas, Rolf Kuffer und Ingrid Mergler wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender Dr. Georg Lippert, Stellvertreter Dr. Jürgen Ramming, Stefanie Stockinger, Schatzmeister Dr. Frank Wunderlich, Schriftführer Christof Cramer, Förderkreis-Beauftragter Georg Kreiner.

Der neu gewählte Beirat besteht aus: Sylvia Appold, Daggi Binder, Elena Lategahn, Andrea Meinert, Dr. Hans Friedel Ott, Christian Rehrmann, Dr. Christian Schneider, Oliver Schulte und Hiltrud Vorndran.

Im Rahmen dieser Mitgliederversammlung erfolgt die Verabschiedung der scheidenden Mitglieder des Vorstands und des Beirats.

Anlässlich des 50. Geburtstags des Theaters der Stadt Schweinfurt wurde überdies eine Spende von 5.000€ an den Leiter des Theaters, Herrn Christian Kreppel übergeben.































































































 
Alle Bilder mit freudlicher Genehmigung:

© Daggi Binder, maizucker.de
 
14. Feb. 2016 Schweinfurter Schlachtschüssel
 
Traditionsgemäß treffen wir uns am Anfang des Jahres zur original Schweinfurter Schlachtschüssel, diesmal in der Hafengaststätte.

In vergnügter Runde ließen wir uns Kesselfleisch mit Sauerkraut und Meerrettich schmecken.

Mit flotter Musik und guten Schoppen feierten wir bis in den späten Nachmittag.








































































 
30. Jan. 2016 Harmonieball 2016 – Benefizveranstaltung
 
Alljährlich, aber nicht alltäglich - der Benefiz-Ball der Gesellschaft Harmonie 2016 - in vielen Punkten ein besonderer Ball Schweinfurt,

Sa. 30.01.2016. Auch in diesem Jahr lud der Förderkreis der Gesellschaft Harmonie e.V. Schweinfurt 1827 zum Ball ins Konferenzzentrum, Schweinfurt.

Es sollte in mehrfacher Hinsicht ein besonderer Ball werden. Besonders erfreulich war die höchste Beteiligung überhaupt mit über 420 Gästen. Besonders nachhaltig war, dass seit 3 Jahren in Folge die Zahl an Ballgästen stetig angestiegen ist, mit einem deutlich steigenden Anteil jungen und jüngerer Gäste. Besondere Beweis dafür, dass die Gesellschaft Harmonie mit vielerlei Neuerungen und Veränderungen erneut den Sprung in die Moderne gemäß ihrem Motto „Aus Tradition Zukunft“ vollziehen konnte.

Besonderes zukunftsträchtig als Rahmen für den letzten von 21 Bällen unter der Führung des scheidenden Vorsitzenden, Georg Kreiner.

Und: Besonders gute Umstände für den Benefiz-Zweck des Balles, der voll erfüllt wurde. Stolze 6.000 € konnten als Erlös des Balles an die vier Schweinfurter Gymnasien zur Förderung des internationalen Schüleraustausches übergeben werden.





Der letzte Tanz von Georg und Ilona Kreiner



























































 
Spendenübergabe an die Vertreter der vier Gymnasien Schweinfurts


Alle Bilder mit freudlicher Genehmigung:

© Daggi Binder, maizucker.de
 
17. Jan. 2016 Faschingssitzung der „Schwarzen Elf“
  unter dem Motto „wenns läfft dann läffts“.
 
16. Jan. 2016 Deftiges Grünkohl- und Pinkel-Essen mit vorheriger Fackel-Weinproben-Wanderung
  Grünkohl und Pinkel ist in Norddeutschland ein Traditionsessen in der frostigen Jahreszeit verbunden mit einer "Kohlfahrt" vor dem Essen. Wenn diese Kohlfahrt durch fränkische Weinberge mit Verprobung dort ansässiger Alkoholika geht, dann trifft Grünkohl und Pinkel Franken. Dieser Einladung folgten 50 Mitglieder der Harmonie am Samstag 16. Jan. 2016. Los ging es bei deutlicher Kälte und Schneefall mit der Weinwanderung durch die Weinberge bei Nordheim.

Die anfänglich der Kälte geschuldete Missstimmung verflog glücklicherweise abrupt beim ersten Stopp im Wetterhäuschen nach ca. 10 Minuten bei lokalem Prosecco, Fett- und Käsebrot und anschließenden Bränden aus der Region. Die regelmäßigen Proben der am jeweiligen Wengert angebauten Weine im Verlauf der Wanderung sorgten dafür, dass alle Wanderer beschwingt und wohlgelaunt nach ca. 2 Stunden zum geselligen Festessen in der Heckenwirtschaft des Weingutes Glaser eintrafen. Dort gab es dann Grünkohl, Pinkel, eine geräucherte Grützwurst, Kassler, durchwachsenes Bauchfleisch, geräucherte Schweinebacke und Bratkartoffeln. Den Abschluss bildeten Rote Grütze und Vanillesoße.

Es ist ebenso Tradition am Ende der Veranstaltung einen Grünkohl-König bzw. eine Königin nach vorher festgelegten quantitativen Kriterien zu bestimmen. Und siehe da, unser Peter Vorndran konnte alle schlagen und wurde „Grünkohl-König 2016“! Herzlichen Glückwunsch, lieber Peter!




Es war sehr kalt





Prosecco, Wein und Schnaps immer am Mann/Frau





Unser Grünkohl-König Peter