Veranstaltung

Die Harmonie am Start

Die „Harmonie Schweinfurt“ war beim Rowdy-River-Raft-Race am Wochenende mit viel Herzblut dabei – und das mit großem Erfolg. Für unsere Paddlerinnen und Paddler wurde es ein rundum gelungenes Erlebnis, das mit dem Einzug ins Finale und einem starken dritten Platz gekrönt wurde. Unser Kapitän stand zwar noch klatschnass im Boot, aber sein breites Grinsen sagte alles: Die 500 Meter Rennstrecke waren geschafft – und wie! An Land wurde gejubelt, gelacht und abgeklatscht, denn die Mannschaft hatte die Herausforderung nicht nur gemeistert, sondern sich damit auch einen Platz unter den Besten gesichert.

Der Start hatte es in sich. Als der Startschuss fiel und alle Boote gleichzeitig loszogen, war die Anspannung mit Händen zu greifen. Auf einmal zählte weniger das vorherige Training, sondern der pure Instinkt. Der Kurs war anspruchsvoll: Zunächst ging es mit kräftigen Schlägen flussabwärts, dann musste eine enge Wende gefahren werden, bevor es gegen die Strömung zurückging. Vor allem der Rückweg kostete viel Kraft. Hinten im Boot wurde berichtet, dass man zeitweise das Gefühl hatte, trotz aller Anstrengung kaum voranzukommen – aber niemand dachte ans Aufgeben. Genau dieser Teamgeist machte am Ende den entscheidenden Unterschied.

Schon nach den Vorläufen war klar: Die „Harmonie Schweinfurt“ hatte sich mit einer starken Leistung für das Finale qualifiziert. Die Freude darüber war riesig – und gleichzeitig wuchs der Ehrgeiz, im Endlauf noch einmal alles zu geben. Die Konkurrenz war bunt gemischt und stark: Piraten-, Superhelden- und sogar Schweinchen-Boote sorgten für ordentlich Stimmung auf dem Wasser. Doch unsere Mannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken und zeigte auch im Finale vollen Einsatz.

Am Ende wurde dieser Einsatz belohnt: Mit einem hervorragenden dritten Platz durften wir auf das Treppchen steigen. Der Jubel war entsprechend groß – bei der Mannschaft ebenso wie bei unseren Unterstützern am Ufer. Uns war immer wichtig gewesen, gemeinsam Spaß zu haben – und das ist zu hundert Prozent gelungen. Dass am Ende auch noch ein Podestplatz heraussprang, machte das Erlebnis umso schöner.

Ein weiterer wichtiger Punkt war der gute Zweck. Zu wissen, dass man mit so einem Tag nicht nur Sport treibt, sondern auch etwas Gutes bewirkt, hat die Motivation zusätzlich gesteigert.

Als die Siegerehrung näher rückte, lag spürbare Spannung in der Luft – und schließlich wurde sie belohnt. Der dritte Platz fühlte sich für uns wie ein großer Sieg an. Schnellstes Boot waren wir vielleicht nicht, dafür aber sicher eines der lautesten – und das kam beim Publikum sichtbar gut an. Alle waren sich einig, dass wir „wie Löwen“ gekämpft hatten, und schon vor Ort wurden Pläne für die Teilnahme im nächsten Jahr geschmiedet.

Als die Sonne langsam unterging und die letzten Boote aus dem Wasser geholt wurden, saßen wir noch lange am Ufer zusammen, lachten, stießen an und ließen den Tag Revue passieren. Für uns steht fest: Das Rowdy-River-Raft-Race war eines der Highlights des Jahres – und mit dem dritten Platz ein Erfolg, auf den wir besonders stolz sind.

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